Telefonistinnen, Architekten und Feministinnen
Schenkungen ans Stadtarchiv
10. September 2026 – 23. Mai 2027
Fotoalben und Einzelbilder, Chroniken und Notizbücher, Architekturpläne und Zeichnungen, Filme und Töne – all dies findet sich in den zahlreichen Schenkungen, die das Stadtarchiv Rapperswil-Jona in den letzten Jahren erhalten hat. Die Bilder und Dokumente zeugen von unterschiedlichen Menschen und ihren Biografien, von Vereinen, Firmen und Ereignissen.
Das Stadtmuseum präsentiert neun ausgewählte Schenkungen. Es bettet sie thematisch ein und fragt nach ihrer Herkunft und ihrer Relevanz. Dabei wird deutlich, dass Zeugnisse aus Privatbesitz notwendige Ergänzungen zu den amtlichen Sammlungen in Archiven und Bibliotheken darstellen, sodass ein ganzheitliches Bild der Lebenswirklichkeit vergangener Zeiten entstehen kann:
- Klara Roshardt, Ein Leben fürs Telefon (1910–1999)
- Emanuel und Robert Walcher, Architekturbüro (1850–1978)
- Frauenstreik und Frauencafé, Feministische Anliegen (1991–1994)
- Lotte Stiefel, Schauspielerin (1898–1986)
- Walter Oertle, Amateurfilmer und Chronist (1925–2015)
- Harry Egger-Sextett, Unterhaltungs- und Tanzband (1958–1976)
- Schlittschuh Club, Yacht Club, Sport auf Wasser und Eis (1922 bis heute)
- Nuxo-Werk, Wegbereiter der vegetarischen Ernährung (1922–2006)
- Xaver Müller, Architekt (1845–1915)
Öffentliche Vernissage
Mittwoch, 9. September, 19.00
Begrüssung: Basil Vollenweider, Vorsteher Ressort Kultur Ortsgemeinde
Einführung: Mark Wüst, Museumsleiter und Kurator
Bettina Schöller, Kuratorin
Anschliessend Ausstellungsbesuch und Apéro